Haar-Serum ist in seiner Textur leichter und dient vor allem dem Schutz und der Glättung der Haaroberfläche. Es reduziert Frizz, schützt vor Feuchtigkeit und sorgt für einen seidigen Glanz. Haar-Öl ist reichhaltiger und pflegt das Haar von innen, indem es Lipide und Feuchtigkeit spendet. Im Coiffeur-Salon werden beide Produkte oft kombiniert – Serum als Finish für Glanz, Öl für Tiefenpflege und Geschmeidigkeit.
Beide Produkte werden in der Regel im handtuchtrockenen oder trockenen Haar angewendet. Haar-Serum wird oft nach dem Styling genutzt, um Glanz und Kontrolle zu geben, während Haar-Öl schon vor dem Föhnen oder nach chemischen Behandlungen eingesetzt wird, um das Haar zu nähren. Professionelle Stylisten wählen das Produkt abhängig von Haartyp und Stylingziel.
Ja, die Kombination beider Produkte kann besonders bei stark strapaziertem Haar sinnvoll sein. Dabei wird zunächst ein pflegendes Öl in die Längen und Spitzen eingearbeitet, danach ein Serum, um die Haaroberfläche zu versiegeln und zusätzlichen Glanz zu erzeugen. Wichtig ist die richtige Dosierung, um das Haar nicht zu beschweren.
Das hängt vom individuellen Haarbedürfnis ab. Feines Haar profitiert eher von leichten Seren, die Glanz und Schutz bieten, während kräftiges oder trockenes Haar durch reichhaltige Öle intensiver gepflegt wird. Beide Varianten – ob von Paul Mitchell oder Professional by FAMA – sind speziell auf professionelle Ergebnisse im Salon abgestimmt.
Ein bis zwei Tropfen in den Handflächen verreiben und gleichmässig in die Längen und Spitzen geben. Bei dickem Haar kann die Menge leicht erhöht werden. Im Salon kann das Produkt vor dem Föhnen oder als Abschluss des Stylings angewendet werden, um Glanz und Geschmeidigkeit zu verstärken.
Ja, professionelle Formulierungen sind so entwickelt, dass sie das Haar nicht beschweren oder fetten. Besonders bei trockenem oder coloriertem Haar kann ein Serum täglich für zusätzlichen Schutz sorgen. Haar-Öle werden je nach Haardichte und Struktur meist zwei- bis dreimal pro Woche eingesetzt.